Ihre kieferorthopädische Behandlung kann optisch unauffällig oder ganz unsichtbar bleiben. In der modernen Kieferorthopädie sind dazu verschiedene besondere Verfahren möglich.
Invisalign
Dieser Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „invisible" (= unsichtbar) und „align" (= ausrichten) zusammen. Dahinter verbirgt sich eine Behandlungsmethode, die mit transparenten und daher optisch unauffälligen Kunststoffschienen arbeitet. Anhand computerberechneter 3D-Modelle wird eine Reihe von individuellen Schienen gearbeitet, die mit dem Behandlungsfortschritt nacheinander getragen werden. Da diese herausnehmbar sind, ergeben sich keine Einschränkungen bei der Mundhygiene.
Die Methode kann angewandt werden, wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind und das Kieferwachstum beendet ist.
Lingualtechnik
„Lingual" bedeutet „zungenseitig". Die damit bezeichnete kieferorthopädische Behandlungstechnik arbeitet mit festsitzenden Metallspangen, die an der Zahninnenseite angebracht werden. Wie bei der herkömmlichen Kieferorthopädie werden die Apparaturen anhand von 3D-Modellen individuell gebogen und können mit dem Behandlungsfortschritt angepasst werden. Dieses Verfahren, das eine hohe Präzision erfordert, ermöglicht eine unsichtbare und damit von außen unbemerkbare Behandlung von Zahnfehlstellungen.


