Anti-Schnarch-Therapie

Schnarchen kann sehr lästig sein und insbesondere Partnerbeziehungen jahrelang belasten. Darüber hinaus ist es jedoch oft auch ein Hinweis auf ernste Atemstörungen, bis hin zu kurzzeitigen Atemstillständen - der sogenannten „Schlafapnoe", die unbedingt behandelt werden sollte.

Oft merken es Betroffene selbst gar nicht, dass ihnen im Schlaf öfter mal die Luft wegbleibt. Umso unangenehmer sind die Folgen: durch den unruhigen Schlaf und Sauerstoffmangel steigen tagsüber Müdigkeit und Unfallrisiko, die Leistungsfähigkeit nimmt ab. Durch den gefürchteten „Sekundenschlaf" verursachte Unfallschäden werden nicht von der KFZKaskoversicherung bezahlt. Auch der Kreislauf wird ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen: das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall wird durch Schlafapnoe deutlich erhöht.

 

Betroffene sehen sich einer unübersehbaren Flut oft wenig seriöser Hilfsmittelangebote gegenüber. Operationen sind hingegen irreversibel und in ihrer Wirkung nicht hundertprozentig vorhersagbar. Bevor dieser Weg beschritten wird, kann eine kieferorthopädische Behandlung oft nachhaltig helfen: Durch Zahnschienen, die nur nachts zu tragen sind, wird erreicht, dass der Unterkiefer vorne und der Atemweg dadurch offen gehalten wird - Schnarchen kann somit in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden.